FUTTERTIPPS  

Eine Maine Coon lässt sich sehr leicht zum verwöhnten Esser erziehen. inseitige Ernährung macht sie auf Dauer krank. Aber auch ein Überangebot von einigen lebensnotwendigen Stoffen über einen längeren Zeitraum führt zu krankhaften Störungen, die mit einer Vergiftung gleichzusetzen ist.  
 
RICHTIGER NÄHRSTOFFBEDARF
Einseitige Ernährung macht sie auf Dauer krank. Aber auch ein Überangebot von einigen lebensnotwendigen Stoffen über einen längeren Zeitraum führt zu krankhaften Störungen, die mit einer Vergiftung gleichzusetzen ist. Es ist deshalb die Aufgabe des Katzenhalters, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.
Katzen haben einen fünf mal höheren Eiweißbedarf als Hunde. Das Eiweiß wird zum Wachstum, zur Produktion von Blutzellen, zur Zellsteuerung, Enzymen und Antifettkörpern benötigt. Durch wissenschaftliche Untersuchungen weiß man heute sehr gut über die artgerechten Nahrungsbedürfnissen der Katze bescheid.
 

ARTGERECHTES FUTTER
Katzen sind Beutejäger und fressen in der Natur Mäuse, Ratten, schwachen alte Vögel sowie in Regionen mit Wasser, Fisch. Weiter fresse Katzen in der Natur Gräser um die Verdauung und den Abtransport von Haarballen zu fördern. Mäuse als auch Ratten fressen wiederum Grassamen, Körner, Wurzeln, zum Teil auch Früchte oder Gemüse. Vögel fressen Beeren, Obst, Gräser, Sämereien, Würmer, Schnecken, Larven, Läuse, Insekten und Käfer. Und Fische ernähren sich je nach Art von Plankton, Algen, Krebsen, Insekten usw.
Aufgrund dieser Lebensweise von Katzen in freier Natur, achten wir auf Katzenfutter mit hohen Fleischanteil und Restzutaten die dem Mageninhalt von Mäusen bzw. Vögel entspricht. Dabei meiden wir generell Katzenfutter, das neuerdings Schweinefleisch enthält! Unabhängig davon, dass Katzen in der Natur keine Schweine fangen und fressen, ist Schweinefleisch für die Aujeszkysche Krankheit (Pseudowut) verantwortlich. Da Schweine relativ gut an das Virus angepasst sind, können sie die Infektion, im Gegensatz zu Katzen, überleben. Bei Katzen, wie auch bei allen anderen empfänglichen Säugetieren, verläuft die Aujeszkysche Krankheit tödlich. Für den Menschen ist die Pseudowut ungefährlich.
Seit den 80er Jahren ist bekannt, dass Schweine zu den Hauptwirten der Herpes-Suis-Viren zählen und die Viren auf Katzen und Hunde übertragen. Die Tiere stecken sich mit den Viren an, indem sie infiziertes Schweinefleisch fressen. Die mit dem Futter aufgenommenen Viren gelangen zunächst in den Magen-Darm-Trakt. Anschließend wandern sie zum Gehirn. Dort lösen die Viren Entzündungen aus und zerstören damit das Nervengewebe. Das Abtöten der Viren ist nur durch starker Hitze, welche zugleich die notwendige Vitamine abtötet, möglich.
 
NASSFUTTER
Dosenfutter deckt optimal die Ernährungsbedürfnisse ab und ist bei Zimmertemperatur zu reichen. Es sollte vor allem kastrierten Tieren angeboten werden, da Kastraten durch Trockennahrung zu Harnstein- und Harngriesbildung neigen. Nassfutter ist in Dosen, Schälchen, Tetrapackformen und verschweißten Tütchen erhältlich. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt im Feuchtfutter wird Nierenschäden vorgebeugt.
 
 
TROCKENFUTTER
Das Trockenfuttersortiment von verschiedenen Herstellern für alle Altersklassen abgedeckt. Trockennahrung enthält ca. 15%  Feuchtigkeit und führt häufig bei Kastraten zu Harnstein-und Harngriesbildung, was zu Operationen wie z. B. die Amputation des Penis führen kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass Katzen durch Trinken zu wenig Flüssigkeit aufnehmen, um den Salzgehalt im Trockenfutter ausgleichen und dies zu Nierenschäden verursacht. Ein weiterer Nachteil ist, dass Trockenfutter mit starke Aromen verarbeitet wird damit es die Katze überhaupt frisst, was dazu führt, dass Katzen dann ausschließlich Trockennahrung fressen.
 
 
BARFEN (FLEISCHFÜTTERUNG)
Die meisten Katzen kommen sehr gut mit Fertignahrung zurecht. Das angebotene Fertigfutter hat alles, was für die Gesundheit des Tieres wichtig ist. Von daher liegen die Vorteile des Fertigfutters in Nass- oder Trockenform auf der Hand. Welche Katzenfuttersorten am besten sind, kann jeder Katzenfreund in den im Internet anhand von Testergebnissen nachlesen.
Bei Fleischfütterun sind fleischige Knochen gefährlich. Sie können Zahnfrakturen und Verletzungen im Maul, Schlund, Magen- und Darm-Bereich führen, ebenso zu lebensbedrohlichen Verstopfungen. Gekochte Knochen splittern vermehrt. Über rohes Fleisch oder rohen Fisch können Bakterien (z. B. Salmonellen), Viren oder Parasiten wie Bandwürmer oder Toxoplasmen (einzellige Parasiten) übertragen werden. Eine reine Rohfelischfütterung ist aufgrund der Risiken und einseitigen Ernährung nicht ratsam. Wird Fleisch gekocht oder gebraten, wird das Risiko von Infektionen minimiert.